Wir haben gestern so gegen 17.35 das Haus hier verlassen, um nach Recklinghausen zu kommen. Weil die Bushaltestelle Bayernstraße aber der letzte Dreck und vollkommen unersichtlich ist, dass man wo anders hingehen muss für die 270 nach RE, haben wir den nicht gekriegt und waren erstmal 10 Minuten zu spät am HBF da.
War aber kein Problem und das Gerede vorher war totale Panikmache, wir haben dann den Zug um 19.09 genommen.
Ab da verlief dann alles relativ glatt und wir waren dann irgendwann in Emsdetten, wo auf einmal nur noch spanisch gesprochen wurde.
Ewig zur Party dann hingelaufen und um 21.47 endlich angekommen.
Dann wars echt lustig, aber auch ein totaler Kulturschock. Lauter Latinos, wenige Deutsche, also nen guter Einblick, in dass, was mich dadrüben erwartet.
Wurde von einer aus Sao Paulo gefragt, was ich in Rio Grande do Sul überhaupt machen will und von wem anders nach Parana eingeladen. Wobei latino Einladungen andere Einladungen sind als deutsche.
Der Rückweg war dann kürzer, aber nervenaufreibend. Wir wollten um 5.45 los, bis aber alle fertig waren, wars dann 6.20.
Wieder ewig zum Bahnhof gelaufen, Zug gefahren, noch mal Zug gefahren, Bus gefahren, und dann um 9.15 endlich zu Hause angekommen und bis 4 gepennt.
Dann kam Thea um 6, um mir die Haare zu schneiden. Weil der Übergang zu schwierig war und ich wenig Lust auf einen Mönchskranz hatte, ists nun auf 1,2 cm reduziert.
Wie auch immer, mal wieder ein Parade Beispiel, das manche Klischees echt zutreffen, wie zB der südamerikanische Umgang mit der Zeit und allem überhaupt.
Schönen Abend noch.